Solarpolis
Ein Blog rund um Zukunftsenergie

Jun
24

Vom 22.07 2017 bis zum 3.9.2017 veranstalten wir an jedem Samstag von 14 Uhr -16 uhr eine Sonderfahrt für Sommergäste in Altenhof. In der Zeit vom 3.08. bis 19.08 täglich ab 14 Uhr. Kosten 10 Euro Erwachsene und 5 Euro für Kinder. Wir bitten um vorherige Anmelding per info@solar-explorer.de http://www.solar-explorer.de

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Mai
23
Solar-explorer auf dem Werbellinsee

Solar-explorer auf dem Werbellinsee

Jetzt für Saison 2016 buchen. July und August Sommerpreise für Junge und alte Forscher.

Mai
09

werden in jedem Monat in Bangladesh 70000 Home-Solarsysteme installiert. Arbeit für die DGS Berlin Brandenburg die nun, nach dem erfolgreichen Start der SolarSchule in Chittagong, an einem Entwicklungsprojekt beteiligt ist.
Bangladesh hat derzeit (theoretisch)eine installierte PV Leistung von 10,5 Gigawatt, verfügbar sind jedoch nur ca. 7,5 Gigawatt. Dieser Mangel ist bis heute Ursache für häufige Stromausfälle. Bis zum Jahr 2019 sollen weitere 2,5 Gigawatt installiert werden. Mit dem Programm PUREP (Produktive Nutzung Erneuerbarer Energien) ist vorgesehen, unter der Projektleitung von Unterstützung von INTEGRATION aus Nürnberg und einer 10 Millionen Finanzierung der Deutschen KfW folgende Projekte im ländlichen Raum umzusetzen.
1.) Biogas für kleine und mittlere Gemeinden und Betriebe
2.) Kleine Fotovoltaik Netze für Dörfer und Betriebe
3.) Bewässerungssysteme mit PV
Die DGS Berlin Brandenburg , unter der Projektleitung des Vorstandsmitglieds Dr. Uwe Hartmann, berät die IDCOL (…) bei Projekt 2 und 3.
Zu den Aufgaben der DGS gehören die Formulierung verbindlicher Montagerichtlinien und der Qualitätssicherung.
Die Finanzierung wird mit 50% der Investitionssumme durch Zuwendungen gestaltet. Die Betreiber sollen 50% selbst über einen Kredit oder durch eigene Investitionen vornehmen.

Apr
27

kleine 059

 

Eine große Zahl von Energiewende- und Klimaschutz-Organisationen setzt
sich für die Beschleunigung der Energiewende gemäß den Beschlüssen der
Pariser Klimakonferenz ein. In einer gemeinsamen Pressemitteilung
protestieren sie gegen die Verzögerung der Energiewende durch das
Bundeswirtschaftsministerium (BMWi). Eine der Verzögerungsmaßnahmen
besteht in der kostentreibenden Fehlleitung der EEG-Umlage in die
Taschen der fossilen Stromwirtschaft. Wie diese Fehlleitung zu Stande
kommt, ist Thema dieser Pressemitteilung.

Die EEG-Umlage soll eigentlich einen finanziellen Beitrag zur
Einspeisevergütung von Solar- und Windanlagen und anderen Anlagen der
erneuerbaren Energien liefern. Tatsächlich aber kommt sie den
konventionellen Stromherstellern zu Gute. Von Seiten des BMWi werden
dann die vorsätzlich erhöhten Kosten psychologisch als Argument für
die Verlangsamung der Energiewende genutzt.

Im Jahr 2015 hat Deutschland mit über 80 TWh so viel Strom exportiert
wie nie zuvor. Strom aus Deutschland kann im Ausland konkurrenzlos
billig angeboten werden, weil ausländische Stromkunden keine
EEG-Umlage zahlen müssen. Die nur in Deutschland erhobene EEG-Umlage
subventioniert somit indirekt die deutschen Kohlestromexporte.

Deutsche Braunkohlekraftwerke werden mit Rücksicht auf ihre technisch
begrenzte Abregelfähigkeit nicht heruntergefahren, wenn Solar- oder
Windstrom ausreichend zur Verfügung stehen. Ihr Weiterbetrieb zu
Jahreszeiten, in denen zunehmend Solar- und Windstromüberschüsse zu
erwarten sind, ist ein klimapolitischer Skandal und grober Verstoß
gegen die Pariser Dekarbonisierungsbeschlüsse!

Betreiber von konventionellen Kraftwerken haben zudem (nur noch
historisch begründbar) das Vorrecht, ihren Strom bereits Monate oder
Jahre im Voraus in zeitlich gleichbleibenden „Bändern“ (baseload oder
peakload) am Terminmarkt oder im außerbörslichen Handel zu verkaufen.
Dieses Recht sehen sie als Selbstverständlichkeit an. Strom aus
Erneuerbaren Energien jedoch, der nach EEG vergütet wird, muss am
Spotmarkt verramscht werden. Oder seine Lieferanten müssen
Verpflichtungen eingehen, ihre Anlagen „freiwillig“ herunterzuregeln,
wenn ansonsten die Spotmarktpreise negativ würden. Das ist eine
massive Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der Erneuerbaren Energien.

Warum steigt die EEG-Umlage?

Da am Spotmarkt alle jene Kunden fehlen, die sich bereits im
Vorab-Handel mit konventionell erzeugtem Strom eingedeckt haben, ist
die Nachfrage am Spotmarkt gering. Geringe Nachfrage führt dazu, dass
das Niveau der Spotmarkt-Strompreise sinkt.

Bei hohem Solar- oder Windstromangebot (wenn also eigentlich viel Geld
für die gesetzliche Einspeisevergütung bezahlt werden müsste) sinken
die Spotmarktpreise noch weiter ab, teilweise sogar in den negativen
Bereich. Der EE-Strom erzielt am Spotmarkt dann keine Verkaufserlöse
mehr, mit denen die Einspeisevergütungen bezahlt werden könnte. Die
Fehlbeträge sind nach den Bestimmungen des EEG und der
Ausgleichsmechanismusverordnung durch die EEG-Umlage auszugleichen.

Was geschieht bei weiterem Zubau von Solar- und Windanlagen?

Die EE-Strommengen nehmen weiter zu. Der Spotmarktpreis wird immer
öfter negativ. Das heißt, die Lieferanten des Stroms müssen den
Empfängern der Stromlieferungen noch Geld dazu zahlen. Der Verkauf des
EE-Stroms am Spotmarkt führt dann zu „negativen Erlösen“.

Damit die EEG-Umlage trotzdem nicht ins Unermessliche ansteigt und
damit selbst ihre Fehlkonstruktion offenbart, sieht der
Referentenentwurf des EEG 2016 in Paragraf 51 sogar vor, dass die
Einspeisevergütung auf Null abgesenkt wird, wenn die Spotmarktpreise
mehr als sechs Stunden lang negativ waren. So werden die Symptome
anstatt der Ursachen bekämpft. Die eigentliche Ursache ist die
Beibehaltung des Vorab-Handels zugunsten der fossilen Energien.

Anstatt die Pariser Beschlüsse zur Dekarbonisation umzusetzen, will
das BMWi den Solar- und Windanlagenbetreibern eine regelmäßige
Vergütung ihres gelieferten Stromes vorenthalten. Eine
Klientel-Politik für die konventionelle Stromerzeugung!

Fazit: Der Vorabhandel am Terminmarkt und im außerbörslichen Handel
sowie die Befreiung der Großverbraucher von der EEG-Umlage treiben die
EEG Umlage in die Höhe – nicht die Erneuerbaren!

Auf einem anderen Blatt stehen die externen Kosten der konventionellen
Stromversorgung, die zumeist in Form von Steuern dem Steuerzahler
auferlegt werden. Es geht dabei zum Beispiel um Kosten wie die
Entsorgungskosten des radioaktiven Mülls, die Kosten für die
Beseitigung der Klimaschäden, für die
Eingliederung der Klimaflüchtlinge und viele andere mehr. Doch bei
diesen Kosten wird dem belasteten Steuerzahler der Zusammenhang mit
der fossilen Energiewirtschaft geflissentlich verschwiegen.

—————————————-
2. Unterstützer der Pressemitteilung

BBEn Bündnis Bürgerenergie, Dr. René Mono

BUNDESVERBAND CHRISTLICHE DEMOKRATEN GEGEN ATOMKRAFT (CDAK), CDU/CSU –
Mitglieder für die Überwindung der Kernenergie
Bundesgeschäftsstelle Geschäftsführung: Dr. Stegmayer
Pressesprecherin: Petra Pauly Sekretariat: Ulla Veith

Bürgerinitiative Megatrasse VG Nordendorf, Anita Dieminger

BWE – Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland, der Vorsitzende, Dr.
Wilhelm Heye

BWE – Regionalverband Oberbayern, der Vorsitzende, Dr. Dirk Bade

Energiegemeinschaft Weissacher Tal
Reinhard Knüdeler, Vorstand

Energie-Initiative Kirchberg e. V.
74592 Kirchberg/Jagst
Vorsitzender: Gerhard Kreutz

Freunde von Prokon, Rainer Doemen, Pressesprecher

KAB – Katholische Arbeitnehmer-Bewegung e.V., Rainer Forster, Diözesansekretär

Solarenergie-Förderverein Deutschland, Vorstand

Sonneninitiative e.V.
Hans-Christian Quast, 1. Vorsitzender

Sonnenkraft Freising, Dr. Andreas Horn, vorsitzender

SolarPolis Berlin

Die SWB GmbH, Karl-Heinz Hüsing

Dez
08

Im März 2016 wird die Entwicklung der Photovoltaik durch das „Ausschreibungsmodell“ des Staatssekretärs Baake (Grüne) zum Bremskeil der solaren Energiewende in Deutschland.

Dies und andere Geschichten aus den letzten 25 Jahren ist Thema bei unseren Stadtführungen 2016.

Die Photographien von Paul Langrock geben einen guten optischen Überblick http://www.paul-langrock.de/de/portfolio/solar_regierung/

 

Zu Fuß oder mit dem Solarschiff SOLON in Berlin. Mehrtägige Touren mit der http://www.solar-explorer.de auf dem Werbellinsee.“

Das solare Regierungsviertel in Berlin”

Jetzt Buchen für 2016. Saisonbeginn April 2016

Seit 2000 gibt es diese Stadtführung in Berlin. Die eigene Erfahrung der Gäste auf den Solarschiffen Gaienhofen, Chassalli und nunmehr SOLON und SolarExplorer auf Spree und Werbellinsee , ist die beste Argumentation für eine Energiewende auch im Verkehr. Das Thema Energiewende ist so aktuell wie nie. Nur die positive globale Entwicklung lässt hoffen. Durch ständige Verschlimmbesserungen der Energiepolitik in der Bundesrepublik Deutschland – z.B. die erneute Änderung des EEG durch den Beschluss der Mehrheit der Grossen Koalition im Bundestag vom Dienstag dem 8.04.14, geht es nach mehreren Schritten vorwärts, nun wieder zurück. Offenbar möchte der Energie und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel SPD den großen Energieversorgern dabei helfen, den versäumten Strategiewechsel doch noch hin zu bekommen. Bevor diese ehemaligen Monopolisten sich völlig aus dem Markt verabschieden und der Gesellschaft ihren Atommüll zurücklassen, wie TEPCO in Japan. Bestätigt wurde diese Annahme im Dezember 2014. EON steigt in die Erneuerbaren Energien ein und gründet eine Art Bad Bank für Altlasten. Die Zukunft der Energieversorgung ist Dezentral und Erneuerbar. Immer mehr Bürger wollen die Energiewende selbst in die Hand zu nehmen. Unsere Stadtführung ist ein wenig auch unser persönlicher Protest gegen die ständige Verzögerung der Energiewende. Auch gegen die Desinformationskampagnen der Fossil – Atomaren Energiemonopole der Vergangenheit. 2012 arbeiteten in der EE Branche 385.000 Menschen in Deutschland.

 

 

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