Solarpolis
Ein Blog rund um Zukunftsenergie

Mai
23
Solar-explorer auf dem Werbellinsee

Solar-explorer auf dem Werbellinsee

Jetzt für Saison 2016 buchen. July und August Sommerpreise für Junge und alte Forscher.

Mai
09

werden in jedem Monat in Bangladesh 70000 Home-Solarsysteme installiert. Arbeit für die DGS Berlin Brandenburg die nun, nach dem erfolgreichen Start der SolarSchule in Chittagong, an einem Entwicklungsprojekt beteiligt ist.
Bangladesh hat derzeit (theoretisch)eine installierte PV Leistung von 10,5 Gigawatt, verfügbar sind jedoch nur ca. 7,5 Gigawatt. Dieser Mangel ist bis heute Ursache für häufige Stromausfälle. Bis zum Jahr 2019 sollen weitere 2,5 Gigawatt installiert werden. Mit dem Programm PUREP (Produktive Nutzung Erneuerbarer Energien) ist vorgesehen, unter der Projektleitung von Unterstützung von INTEGRATION aus Nürnberg und einer 10 Millionen Finanzierung der Deutschen KfW folgende Projekte im ländlichen Raum umzusetzen.
1.) Biogas für kleine und mittlere Gemeinden und Betriebe
2.) Kleine Fotovoltaik Netze für Dörfer und Betriebe
3.) Bewässerungssysteme mit PV
Die DGS Berlin Brandenburg , unter der Projektleitung des Vorstandsmitglieds Dr. Uwe Hartmann, berät die IDCOL (…) bei Projekt 2 und 3.
Zu den Aufgaben der DGS gehören die Formulierung verbindlicher Montagerichtlinien und der Qualitätssicherung.
Die Finanzierung wird mit 50% der Investitionssumme durch Zuwendungen gestaltet. Die Betreiber sollen 50% selbst über einen Kredit oder durch eigene Investitionen vornehmen.

Apr
27

kleine 059

 

Eine große Zahl von Energiewende- und Klimaschutz-Organisationen setzt
sich für die Beschleunigung der Energiewende gemäß den Beschlüssen der
Pariser Klimakonferenz ein. In einer gemeinsamen Pressemitteilung
protestieren sie gegen die Verzögerung der Energiewende durch das
Bundeswirtschaftsministerium (BMWi). Eine der Verzögerungsmaßnahmen
besteht in der kostentreibenden Fehlleitung der EEG-Umlage in die
Taschen der fossilen Stromwirtschaft. Wie diese Fehlleitung zu Stande
kommt, ist Thema dieser Pressemitteilung.

Die EEG-Umlage soll eigentlich einen finanziellen Beitrag zur
Einspeisevergütung von Solar- und Windanlagen und anderen Anlagen der
erneuerbaren Energien liefern. Tatsächlich aber kommt sie den
konventionellen Stromherstellern zu Gute. Von Seiten des BMWi werden
dann die vorsätzlich erhöhten Kosten psychologisch als Argument für
die Verlangsamung der Energiewende genutzt.

Im Jahr 2015 hat Deutschland mit über 80 TWh so viel Strom exportiert
wie nie zuvor. Strom aus Deutschland kann im Ausland konkurrenzlos
billig angeboten werden, weil ausländische Stromkunden keine
EEG-Umlage zahlen müssen. Die nur in Deutschland erhobene EEG-Umlage
subventioniert somit indirekt die deutschen Kohlestromexporte.

Deutsche Braunkohlekraftwerke werden mit Rücksicht auf ihre technisch
begrenzte Abregelfähigkeit nicht heruntergefahren, wenn Solar- oder
Windstrom ausreichend zur Verfügung stehen. Ihr Weiterbetrieb zu
Jahreszeiten, in denen zunehmend Solar- und Windstromüberschüsse zu
erwarten sind, ist ein klimapolitischer Skandal und grober Verstoß
gegen die Pariser Dekarbonisierungsbeschlüsse!

Betreiber von konventionellen Kraftwerken haben zudem (nur noch
historisch begründbar) das Vorrecht, ihren Strom bereits Monate oder
Jahre im Voraus in zeitlich gleichbleibenden „Bändern“ (baseload oder
peakload) am Terminmarkt oder im außerbörslichen Handel zu verkaufen.
Dieses Recht sehen sie als Selbstverständlichkeit an. Strom aus
Erneuerbaren Energien jedoch, der nach EEG vergütet wird, muss am
Spotmarkt verramscht werden. Oder seine Lieferanten müssen
Verpflichtungen eingehen, ihre Anlagen „freiwillig“ herunterzuregeln,
wenn ansonsten die Spotmarktpreise negativ würden. Das ist eine
massive Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der Erneuerbaren Energien.

Warum steigt die EEG-Umlage?

Da am Spotmarkt alle jene Kunden fehlen, die sich bereits im
Vorab-Handel mit konventionell erzeugtem Strom eingedeckt haben, ist
die Nachfrage am Spotmarkt gering. Geringe Nachfrage führt dazu, dass
das Niveau der Spotmarkt-Strompreise sinkt.

Bei hohem Solar- oder Windstromangebot (wenn also eigentlich viel Geld
für die gesetzliche Einspeisevergütung bezahlt werden müsste) sinken
die Spotmarktpreise noch weiter ab, teilweise sogar in den negativen
Bereich. Der EE-Strom erzielt am Spotmarkt dann keine Verkaufserlöse
mehr, mit denen die Einspeisevergütungen bezahlt werden könnte. Die
Fehlbeträge sind nach den Bestimmungen des EEG und der
Ausgleichsmechanismusverordnung durch die EEG-Umlage auszugleichen.

Was geschieht bei weiterem Zubau von Solar- und Windanlagen?

Die EE-Strommengen nehmen weiter zu. Der Spotmarktpreis wird immer
öfter negativ. Das heißt, die Lieferanten des Stroms müssen den
Empfängern der Stromlieferungen noch Geld dazu zahlen. Der Verkauf des
EE-Stroms am Spotmarkt führt dann zu „negativen Erlösen“.

Damit die EEG-Umlage trotzdem nicht ins Unermessliche ansteigt und
damit selbst ihre Fehlkonstruktion offenbart, sieht der
Referentenentwurf des EEG 2016 in Paragraf 51 sogar vor, dass die
Einspeisevergütung auf Null abgesenkt wird, wenn die Spotmarktpreise
mehr als sechs Stunden lang negativ waren. So werden die Symptome
anstatt der Ursachen bekämpft. Die eigentliche Ursache ist die
Beibehaltung des Vorab-Handels zugunsten der fossilen Energien.

Anstatt die Pariser Beschlüsse zur Dekarbonisation umzusetzen, will
das BMWi den Solar- und Windanlagenbetreibern eine regelmäßige
Vergütung ihres gelieferten Stromes vorenthalten. Eine
Klientel-Politik für die konventionelle Stromerzeugung!

Fazit: Der Vorabhandel am Terminmarkt und im außerbörslichen Handel
sowie die Befreiung der Großverbraucher von der EEG-Umlage treiben die
EEG Umlage in die Höhe – nicht die Erneuerbaren!

Auf einem anderen Blatt stehen die externen Kosten der konventionellen
Stromversorgung, die zumeist in Form von Steuern dem Steuerzahler
auferlegt werden. Es geht dabei zum Beispiel um Kosten wie die
Entsorgungskosten des radioaktiven Mülls, die Kosten für die
Beseitigung der Klimaschäden, für die
Eingliederung der Klimaflüchtlinge und viele andere mehr. Doch bei
diesen Kosten wird dem belasteten Steuerzahler der Zusammenhang mit
der fossilen Energiewirtschaft geflissentlich verschwiegen.

—————————————-
2. Unterstützer der Pressemitteilung

BBEn Bündnis Bürgerenergie, Dr. René Mono

BUNDESVERBAND CHRISTLICHE DEMOKRATEN GEGEN ATOMKRAFT (CDAK), CDU/CSU –
Mitglieder für die Überwindung der Kernenergie
Bundesgeschäftsstelle Geschäftsführung: Dr. Stegmayer
Pressesprecherin: Petra Pauly Sekretariat: Ulla Veith

Bürgerinitiative Megatrasse VG Nordendorf, Anita Dieminger

BWE – Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland, der Vorsitzende, Dr.
Wilhelm Heye

BWE – Regionalverband Oberbayern, der Vorsitzende, Dr. Dirk Bade

Energiegemeinschaft Weissacher Tal
Reinhard Knüdeler, Vorstand

Energie-Initiative Kirchberg e. V.
74592 Kirchberg/Jagst
Vorsitzender: Gerhard Kreutz

Freunde von Prokon, Rainer Doemen, Pressesprecher

KAB – Katholische Arbeitnehmer-Bewegung e.V., Rainer Forster, Diözesansekretär

Solarenergie-Förderverein Deutschland, Vorstand

Sonneninitiative e.V.
Hans-Christian Quast, 1. Vorsitzender

Sonnenkraft Freising, Dr. Andreas Horn, vorsitzender

SolarPolis Berlin

Die SWB GmbH, Karl-Heinz Hüsing

Dez
08

Im März 2016 wird die Entwicklung der Photovoltaik durch das „Ausschreibungsmodell“ des Staatssekretärs Baake (Grüne) zum Bremskeil der solaren Energiewende in Deutschland.

Dies und andere Geschichten aus den letzten 25 Jahren ist Thema bei unseren Stadtführungen 2016.

Die Photographien von Paul Langrock geben einen guten optischen Überblick http://www.paul-langrock.de/de/portfolio/solar_regierung/

 

Zu Fuß oder mit dem Solarschiff SOLON in Berlin. Mehrtägige Touren mit der http://www.solar-explorer.de auf dem Werbellinsee.“

Das solare Regierungsviertel in Berlin”

Jetzt Buchen für 2016. Saisonbeginn April 2016

Seit 2000 gibt es diese Stadtführung in Berlin. Die eigene Erfahrung der Gäste auf den Solarschiffen Gaienhofen, Chassalli und nunmehr SOLON und SolarExplorer auf Spree und Werbellinsee , ist die beste Argumentation für eine Energiewende auch im Verkehr. Das Thema Energiewende ist so aktuell wie nie. Nur die positive globale Entwicklung lässt hoffen. Durch ständige Verschlimmbesserungen der Energiepolitik in der Bundesrepublik Deutschland – z.B. die erneute Änderung des EEG durch den Beschluss der Mehrheit der Grossen Koalition im Bundestag vom Dienstag dem 8.04.14, geht es nach mehreren Schritten vorwärts, nun wieder zurück. Offenbar möchte der Energie und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel SPD den großen Energieversorgern dabei helfen, den versäumten Strategiewechsel doch noch hin zu bekommen. Bevor diese ehemaligen Monopolisten sich völlig aus dem Markt verabschieden und der Gesellschaft ihren Atommüll zurücklassen, wie TEPCO in Japan. Bestätigt wurde diese Annahme im Dezember 2014. EON steigt in die Erneuerbaren Energien ein und gründet eine Art Bad Bank für Altlasten. Die Zukunft der Energieversorgung ist Dezentral und Erneuerbar. Immer mehr Bürger wollen die Energiewende selbst in die Hand zu nehmen. Unsere Stadtführung ist ein wenig auch unser persönlicher Protest gegen die ständige Verzögerung der Energiewende. Auch gegen die Desinformationskampagnen der Fossil – Atomaren Energiemonopole der Vergangenheit. 2012 arbeiteten in der EE Branche 385.000 Menschen in Deutschland.

 

 

Jul
23

 

Fachgerechte Umsetzung für Laien und Elektromonteure

Der Deutsche Bundestag beschloss am 27.06.2014 mit Mehrheit der großen Koalition aus CDU und SPD die „EEG-Deform“. Unter hohem Zeitdruck verabschiedete auch der Bundesrat auf seiner letzten Sitzung am 11.07.2014 das neue EEG. Während nun ökologische Stromeigenerzeugung mit einer EEG-Umlage belastet wird, wird der Kraftwerkseigenverbrauch von konventionellen Kohle- und Atomkraftwerken von der EEG-Umlage ausgenommen. Zudem werden die Umlagebefreiungen der Großverbraucher in Höhe von rund 5 Mrd. Euro nicht eingeschränkt. Die Last wird ungefragt auf die  privaten Haushalte verteilt. Der absurde EEG-Umlagemechanismus – je preisgünstiger Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wird, umso stärker wächst die Umlage (insbesondere für Kleinverbraucher) – wurde im neuen EEG nicht angetastet. Die DGS befürchtet, dass die Energiewende in der bisher angestrebten Form mit diesem neuen Anti-EEG scheitern wird. Bürgerbeteiligung ist nicht erwünscht, die Monopolstellung der großen Energieversorger wird zementiert und die umweltfreundliche Demokratisierung der Energiewirtschaft verhindert.

In mehr als 100 Ländern der Erde wurde das EEG zum Antrieb für die globale Energiewende. International boomt die Erneuerbare Energien-Branche. Nur in Deutschland wird der Boom durch die große Koalition von CDU und SPD ausgebremst mit der Folge, dass in kurzer Zeit 40.000 zukunftsfähige Arbeitsplätze im Bereich Erneuerbare Energien zerstört wurden. Die sinkenden Stromerzeugungskosten von Wind und Solar setzen die konventionelle Energiewirtschaft zunehmend unter Druck. Die großen vier, RWE, EON, ENBW und Vattenfall schreiben Verluste. Folgt nach dem Rettungsschirm für Banken der Rettungsschirm für marode Energiekonzerne?  Insgesamt sind 25 Prozent der RWE-Aktien in kommunalem Besitz, und viele Städte rechnen für ihren Haushalt fest mit der RWE-Dividende, die von 3,50€ auf unter 1€ fiel. Die Monopolisten täuschen erfolgreich die Öffentlichkeit mit Desinformation und beeinflussen die Regierung. Ob sie dadurch eine wirtschaftliche Trendwende in ihren Unternehmen erreichen, darf bezweifelt werden.

Die Verflechtungen zwischen Regierung und Energiewirtschaft sind innig und intransparent. Die SPD sieht sich traditionell mit der Stein- und Braunkohle verbunden. Die neue Generalsekretärin, Yasmin Fahimi arbeitete bis vor wenigen Monaten als Funktionärin der großen Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie. Die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) Hildegard Müller war bis 2008 Staatsministerin im Bundeskanzleramt bei Angela Merkel und Beauftragte für die Bund-Länder-Koordination.

Was tun?

„Bürger! Baut Guerilla PV-Anlagen auf jeden Balkon, auf jedes Dach! Blockiert die Energiekonzerne durch direkte Solarstromnutzung“ Das ist die Motivation einer Bürgerin, die seit einigen Tagen auf ihrem Südbalkon in Berlin mit einer „Guerilla“ PV-Anlage umweltfreundlichen Strom erzeugt. Die Balkonanlage ist als Eigenverbrauchsanlage konzipiert, gemäß den elektrischen Vorschriften (VDE 0100) installiert und beim Stromlieferanten angemeldet. Drei Module mit je 195 Watt liefern Solarstrom für den direkten Verbrauch und verringern die jährliche Energierechnung um ca. 400 kWh pro Jahr merklich.

Zur Vermeidung technischer Probleme bei Errichtung und Betrieb bietet die DGS am Samstag den 13.09.2014 ein Seminar für interessierte Laien und Elektroinstallateure an. Auch die wirtschaftlichen und rechtlichen Aspekte werden behandelt.

Wegen großer Nachfrage empfehlen wir eine schnelle Anmeldung: www.dgs-berlin.de

Für Fragen steht Ihnen Eva Schubert gerne zur Verfügung Tel: 030/29381260 / es@dgs-berlin.de

 

Überblicken Sie die neue Rechtslage für PV?

Tagesseminar zur EEG-Novelle am 18.08.2014 in Berlin

Trotz aller Bekenntnisse der Politik zur Energiewende bringt die neue EEG-Reform, die voraus­sichtlich zum 01.08.2014 in Kraft tritt, wesentliche Verschlechterungen für den Ausbau der erneuerbaren Energieerzeuger. Umso wichtiger ist es, sich mit den Auswirkungen auf Neu- und Bestandsanlagen auseinanderzusetzen.

Das Tagesseminar stellt die neue Rechtslage vor und erörtert Konsequenzen für Besitzer von Altanlagen sowie Investoren für neue Projekte anhand von Beispielen. Das beinhaltet auch die Bewertung der Durchführbarkeit herkömmlicher Investitionsmodelle und das Aufzeigen neuer Geschäftsmodelle sowie deren Rechtsrahmen. Neue Ideen werden zur Diskussion gestellt und im Dialog weiterentwickelt: eine aktive Mitwirkung der Teilnehmer ist erwünscht.

Der Seminarleiter, Rechtsanwalt Peter Nümann, ist seit vielen Jahren als Energierecht-Experte, Referent und Autor unter anderem für die DGS tätig sowie als Anwalt für Unternehmen und Anlagenbesitzer in der PV-Branche.

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 31.08.2014: www.dgs-berlin.de

Für Fragen steht Ihnen Eva Schubert gerne zur Verfügung Tel: 030/29381260 / es@dgs-berlin.de

ViSdP: Ralf Haselhuhn, Geschäftsführer

DGS Landesverband Berlin Brandenburg e.V.

Wrangelstraße 100,10997 Berlin

www.dgs-berlin.de email: dgs@dgs-berlin.de

Tel: 030/ 29381260

Fax:030/29381261

 

 

Mit freundlichen Grüßen

With kind regards

 

Eva Schubert

 

DGS – Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie

Landesverband Berlin Brandenburg e.V.

Wrangelstraße 100

D – 10997 Berlin

Fon: +49 30 293812 60

Fax: +49 30 293812 61

Mail: es@dgs-berlin.de

Web: http://www.dgs-berlin.de

 

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